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Aktuelle Bauprojekte

Wir investieren intensiv in unsere Wohngebäude – insbesondere vor dem Hintergrund des gesetzlich vorgegebenen Wegs in die Klimaneutralität. Mit hohen Investitionen in Modernisierung, Instandhaltung sowie zur Schaffung neuen Wohnraums sind wir ein wichtiger Auftrag- und Arbeitgeber sowie stabiler Wirtschaftsfaktor am Standort Dortmund. Aktuell entstehen 87 neue genossenschaftseigene Wohnungen in Dortmund: 37 neue Wohnungen in der Klimaschutzsiedlung an der Ewigen Teufe, 22 Wohnungen durch den Umbau der alten Abendrealschule im Unionviertel sowie 28 neue Wohnungen durch die Aufstockung der Häuser am Goldschmiedingweg.

Dachaufstockung am Goldschmiedingweg

Umstellung auf Fernwärme im Unionviertel

Fassaden im Denkmalbereich Althoffblock

Ehemalige Abendrealschule im Unionviertel

Die Projekte im Detail

Hier finden Sie alle Informationen rund um die aktuellen Bauprojekte: Die Anzahl der Wohneinheiten, der neugewonnen Wohnfläche und die Rahmenbedingungen der Vorhaben.

Goldschmiedingweg

Um neuen Wohnraum zu schaffen, setzen wir auf Dachaufstockungen. Mit dem Begriff ist das Erweitern von Gebäuden um zusätzliche Etagen auf dem bestehenden Dach bzw. auf der obersten Geschossdecke gemeint. Diese Methode gewinnt im Bauwesen zunehmend an Bedeutung, denn die Bauweise bietet eine effiziente Möglichkeit, Wohnraum in städtischen Gebieten zu schaffen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

Insbesondere im Kontext der Nachhaltigkeit bieten Dachaufstockungen zahlreiche Vorteile: Bestehende bebaute Grundstücke werden flächenschonend genutzt, der Bedarf an Neubauten mit zusätzlicher Flächenversieglung wird reduziert und Räume verdichtet. Fixe Kosten, wie z. B. die Grundsteuer oder Wartungskosten der zentralen Heizungsanlage, verteilen sich auf mehrere Schultern und reduzieren so die Höhe der Nebenkosten für die einzelnen Bewohner:innen vor Ort.

Bis ca. 2028 werden am Goldschmiedingweg in Kirchderne auf diese Weise 28 neue Wohnungen in Holzrahmenbauweise mit Putzfassade entstehen – hier werden 14 Häuser um eine weitere Etage aufgestockt. So ergeben sich insgesamt 2.300 m² neuer Wohnraum. Die zusätzlich gewonnenen Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern verfügen über 71 bis 98 m² Fläche und ergänzen die bestehenden 56 Wohneinheiten am Goldschmiedingweg.

Auch die Außengestaltung ist ein wichtiger Bestandteil der Quartiersentwicklung in unserer Genossenschaft. Für die Kinder im Quartier wird es einen neuen, zentral gelegenen Spielplatz geben. Die bereits vorhandenen Garagen werden bis zur Fertigstellung um 36 neue Stellplätze ergänzt. Perspektivisch sind auch E-Ladestationen für das Wohngebiet vorgesehen.
Abgerundet wird das Mobilitätskonzept durch zwei Fahrradhäuser und Radstellplätze. Geplant ist zudem die Zentralisierung von Heizungen aller Objekte über ein Blockheizkraftwerk und mittelfristig auch über eine Luftwärmepumpe und Photovoltaik.

Aktueller Stand:

Die Modernisierung unseres Quartiers am Goldschmiedingweg in Kirchderne verläuft planmäßig. Neben der energetischen
Erneuerung entstehen durch Dachaufstockungen 28 neue Wohnungen.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt, der die Hausnummern 10, 12, 13 und 15 umfasst, begannen Anfang 2024 und sind zwischenzeitlich abgeschlossen.

Der Zeitplan der anderen Häuser im Quartier gestaltet sich aktuell wie folgt (ohne Außenanlagen):

2. BAUABSCHNITT

  • Goldschmiedingweg 11:
    → Voraussichtliche Fertigstellung: Mai 2026
  • Goldschmiedingweg 9:
    → Voraussichtliche Fertigstellung: September 2026
  • Goldschmiedingweg 6 und 8:
    → Voraussichtliche Fertigstellung: Januar 2027

3. BAUABSCHNITT

  • Goldschmiedingweg 5 und 7:
    → Voraussichtlicher Beginn: Juni 2026
    → Voraussichtliche Fertigstellung: Mai 2027
  • Goldschmiedingweg 1 und 3:
    → Voraussichtlicher Baubeginn: spätestens September 2026
    → Voraussichtliche Fertigstellung: Januar 2028

4. BAUABSCHNITT

  • Goldschmiedingweg 2 und 4: 
    → Voraussichtlicher Baubeginn: September 2026
    → Voraussichtliche Fertigstellung: Januar 2028

aufgestockte und nicht aufgestockte Häuser als Drohnenaufnahme

Hövelstraße

In der Hövelstraße führen wir ab dem Sommer 2026 umfangreiche bautechnische und energetische Verbesserungen sowie die Aufarbeitung der Außenanlagen durch. 

Die Arbeiten im Detail:
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Maßnahmen zur Energieeinsparung

  • Erneuerung der Dacheindeckung und Dämmung des Daches nebst Gerüststellung: Im Zuge der energetischen Maßnahmen wird das Flachdach nebst Attika erneuert und mit einer expandierten 12 cm starken Polystyrol-Dämmung versehen. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten ist die Aufstellung eines Gerüstes erforderlich.
  • Kellerdeckendämmung: Die Decken sämtlicher Kellerräume erhalten eine zusätzliche 8 cm-starke Dämmung, um den Wärmeverlust zwischen den beheizten und unbeheizten Gebäudebereichen zu reduzieren. 
  • Erneuerung der Fenster und der Wohnungseingangstüren: Die Fenster der Wohnungen und des Treppenhauses werden durch 3-fach-verglaste Kunststofffenster ersetzt. Zusätzlich werden an sämtlichen Fenstern außer der Balkontüren, wärmegedämmte Rollläden eingebaut. Die Wohnungseingangstüren werden ebenfalls durch moderne und energieeffiziente Wohnungstüren der Klimaklasse III ersetzt. Zusätzlich wird durch die neue 3-fach-Verriegelung ein verbesserter Einbruchschutz gegeben sein. Sollten die Wohnungseingangstüren bereits durch zusätzliche Schutzmaßnahmen aus dem Zuschussprogramm der Genossenschaft gesichert sein, wird die neue Wohnungseingangstür mindestens dem bisherigen Sicherheitsstandard entsprechen.
  • Erneuerung der Heizungsanlage: Die vorhandenen Gaszentralheizung wird durch eine energieeffiziente Luftwärmepumpe inkl. PV-Anlage ersetzt.

Maßnahmen zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes sowie zur allgemeinen Wohnwertverbesserung

  • Einbau von Brandschutztüren: Die Holztüren zum Keller werden durch Brandschutztüren ersetzt. Neben dem geforderten Brandschutz bieten diese Türen ebenfalls einen höheren Einbruchschutz.
  • Elektromodernisierung innerhalb und außerhalb der Häuser: Im Zuge der Maßnahme werden die Elektroleitungen (Keller, Treppenhaus sowie Außenbeleuchtung) modernisiert. Im Besonderen wird hierbei die Beleuchtung im Treppenhaus, in den Kellerräumen und dem Außenbereich erneuert und mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln ausgestattet. Darüber hinaus werden die Zähler aus den Wohnungen in den Keller verlegt und zentralisiert.
  • Erhöhung der Geländer im Treppenhaus: Die vorhandenen Handlauf- und Treppengeländerkonstruktionen werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nach Prüfung erhöht und falls erforderlich um weitere Zwischenstäbe ergänzt.
  • Ertüchtigung der Balkonplatten und Erneuerung der Balkonbrüstung: Die vorhandenen Betonbalkonplatten werden durch eine höherwertigere Kunststoffbeschichtung inkl. Bodenablauf mit Gefälleausbildung erneuert. Darüber hinaus werden auch die vorhandenen Brüstungen nach den entsprechenden Vorschriften erhöht. Zusätzlich werden Aluminium-Blumenkästen montiert. 
  • Neuanstrich der Fassade und des Treppenhauses: Die bereits gedämmte Fassade wird im Zuge der Dachflächen- und Fenster- sowie Balkonerneuerung entsprechend eines neuen Fassadenfarbkonzeptes gesäubert und gestrichen. Das Treppenhaus erhält ebenfalls einen neuen Anstrich.
  • Außenanlagen: Die Außenanlagen werden gemäß einem noch nicht feststehenden Konzept aufgearbeitet. Über die konkreten Maßnahmen werden wir noch informieren.

Haenischstraße

In der Haenischstraße und in der Straße Neuer Graben führen wir ab dem 01.09.2026 umfangreiche bautechnische und energetische Verbesserungen durch.

Die Arbeiten im Detail:
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Maßnahmen zur Energieeinsparung

  • KellerdeckendämmungDie Decken sämtlicher Kellerräume erhalten eine zusätzliche 12-cm-starke mineralische Dämmung, um den Wärmeverlust zwischen den beheizten und unbeheizten Gebäudebereichen zu reduzieren. 
  • Erneuerung der Fenster und der Wohnungseingangstüren: Die Fenster der Wohnungen und des Treppenhauses werden durch 3-fach-verglaste Kunststofffenster ersetzt. Die Wohnungseingangstüren werden ebenfalls durch moderne und energieeffiziente Wohnungstüren der Klimaklasse III ersetzt. Zusätzlich wird durch die neue 3-fach-Verriegelung ein verbesserter Einbruchschutz gegeben sein. Sollten die Wohnungseingangstüren bereits durch zusätzliche Schutzmaßnahmen aus dem Zuschussprogramm der Genossenschaft gesichert sein, wird die neue Wohnungseingangstür mindestens dem bisherigen Sicherheitsstandard entsprechen.

Maßnahmen zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes sowie zur allgemeinen Wohnwertverbesserung

  • Einbau von BrandschutztürenDie Holztüren zum Keller werden durch Brandschutztüren ersetzt. Neben dem geforderten Brandschutz bieten diese Türen ebenfalls einen höheren Einbruchschutz.
  • Elektromodernisierung innerhalb und außerhalb der Häuser: Im Zuge der Maßnahme werden die Elektroleitungen (Keller, Treppenhaus sowie Außenbeleuchtung) modernisiert. Im Besonderen wird hierbei die Beleuchtung im Treppenhaus, in den Kellerräumen und dem Außenbereich erneuert und mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln ausgestattet. Das Beleuchtungskonzept außerhalb der Häuser soll dem verbesserten Sicherheitsaspekt Rechnung tragen. Darüber hinaus werden, sofern noch nicht geschehen, die Zähler aus den Wohnungen in den Keller verlegt und zentralisiert.
  • Erhöhung der Geländer im Treppenhaus: Die vorhandenen Handlauf- und Treppengeländerkonstruktionen werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nach Prüfung erhöht und falls erforderlich um weitere Zwischenstäbe ergänzt.
  • Ertüchtigung der Balkonplatten und Erneuerung der Balkonbrüstung: Die vorhandenen Betonbalkonplatten werden aufgenommen und durch eine höherwertigere Kunststoffbeschichtung inkl. Bodenablauf mit Gefälleausbildung erneuert. Darüber hinaus werden auch die vorhandenen Brüstungen der jeweiligen Balkone falls notwendig überarbeitet und um eine Brüstungserhöhung nach den entsprechenden Vorschriften erhöht.
  • Anarbeitung und Neuanstrich der Fassade und des Treppenhauses: Die bereits gedämmte Fassade wird im Zuge der Fenster- sowie Balkonerneuerung entsprechend eines neuen Fassadenfarbkonzeptes gesäubert und gestrichen. Das Treppenhaus erhält ebenfalls einen neuen Anstrich.

Energieversorgung

In den Quartieren Unionviertel und Althoffblock schließen wir unsere Wohnungen an das Fernwärmenetz an. Dezentrale Gas-Einzel-Thermen werden somit auf eine zentrale Lösung umgerüstet. Alle relevanten Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Fernwärmeseite.

In Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Dortmund und der DEW21 wurden bei unserem Fernwärme-Informarkt die zentralen Aspekte der Wärmewende in Genossenschaftswohnungen vorgestellt. Themen waren unter anderem die technische Umsetzung von Fernwärme, Veränderungen bei den Betriebskosten und der Abrechnung, die zukünftige Energieversorgung der Quartiere sowie die kommunale Wärmeplanung der Stadt Dortmund. Impressionen der Veranstaltung sehen Sie hier.

Bagger beim Umbau der Straße

Denkmalbereich Althoffblock

Im Juli 2026 hat der Dortmunder Stadtrat beschlossen, den Althoffblock als Denkmalbereich unter Schutz zu stellen. Bereits im Jahr 2024 war der entsprechende Grundsatzbeschluss gefasst worden. Mit der nun verabschiedeten Satzung soll das historische und städtebauliche Gesamtbild des Ensembles für die Zukunft bewahrt werden.

Das zwischen 1914 und 1956 entstandene Quartier rund um die Althoffstraße spiegelt verschiedene Epochen der Dortmunder Baugeschichte wider. Unterschiedliche Baustile prägen das Erscheinungsbild, vom späten Historismus über expressionistische Einflüsse bis hin zur Architektur der Nachkriegszeit.

Doch der besondere Charakter des Althoffblocks entsteht nicht allein durch die Gebäude. Auch die Innenhöfe, Vorgärten und die Atmosphäre der Straßenzüge tragen zu einem harmonischen Gesamtbild bei, das den Stadtteil bis heute lebenswert und unverwechselbar macht.

Durch den Denkmalstatus wird das Quartier künftig als Ganzes geschützt. Das Ziel besteht darin, die historische Identität des Althoffblocks zu bewahren und gleichzeitig eine zeitgemäße Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dazu sind alle baulichen Veränderungen im Bestand künftig eng mit der Denkmalbehörde abzustimmen. Dies gilt für umfassende Modernisierungsmaßnahmen ebenso wie für kleinere Projekte wie die Aufstellung von Fahrradständern und Rollator-Boxen in den Vorgärten.

Der Althoffblock bleibt, was er seit vielen Jahrzehnten ist: ein lebendiges Wohnquartier mit Geschichte, Charakter und Zukunft – und ein wertvoller Teil der Dortmunder Baukultur.

Fassaden im Althoffblock

Abendrealschule

Mit der Umnutzung einer alten Abendrealschule schaffen wir Potenzial für neuen Wohnraum im dicht besiedelten Unionviertel. Hier sind 22 neue Wohnungen entstanden. Im Mai 2025 wurden die neuen Wohnungen bezogen.

Das äußere Erscheinungsbild der Schule bleibt mit Ausnahme von neuen Balkonen erhalten. Nach einer neuen Außendämmung wurde die Fassade in ihrem ursprünglichen Zustand in der gleichen Farbgebung wiederhergestellt. Auch die Haupteingangstüren und die Böden in den Fluren wurden aufbereitet und bleiben erhalten. Die tragenden Wände geben die Raumaufteilung vor, sodass pro Klassenzimmer, Sanitärraum oder Lehrerzimmer eine neue Wohnung entstanden ist, teilweise im Maisonette-Stil. Das Ergebnis: Insgesamt 22 Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche von 1.508 Quadratmetern. Im Untergeschoss wurden Kellerräume und eine Waschküche integriert.

Übrigens: 
Im Rahmen des Projekts „DOzubi plus“ bieten wir hier, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Dortmund, sechs moderne Apartments für Azubis an. Die zwischen 23 und 32 Quadratmeter großen Wohnungen verfügen über Bad, Küchenzeile und Balkon und werden durch Gemeinschaftsräume ergänzt. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen zu unterstützen, die für ihre Ausbildung nach Dortmund ziehen, und gleichzeitig Betrieben die Nachwuchsgewinnung zu erleichtern.

Bereits rund 50 Auszubildende, darunter auch Auszubildende aus dem Ausland, haben von „DOzubi plus“ profitiert. Das Programm bietet finanzielle Unterstützung in Form von Miet- und Kautionszuschüssen und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um jungen Menschen den Start ins Berufsleben zu erleichtern. Bei Interesse wenden Sie sich einfach an die Wirtschaftsförderung Dortmund.

Fassade und Außengelände

Weitere Modernisierungen

Kirchderne

Goldschmiedingweg 1–15, 2–12
• 
Vollmodernisierung
• 
Dachgeschossaufstockung
• 
Erneuerung der Außenanlagen

Kurl

Felheuerstraße 17–19
• Vollmodernisierung (Abschluss in diesem Jahr)

Dorstfeld

Arminiusstraße 42–46
• Vollmodernisierung
• Aufzugssanierung

Schüren

Püttweg 10–12/Strebweg 7–8
• Brandschutztechnische Ertüchtigung der Gebäude
• Neue Elektrik in den Fluren und Kellern
• Neue Beleuchtung
• Neue Wohnungstüren
• Neue Gegensprechanlage
• Fahrrad- und Müllstellplätze
• Anstrich der Flure, Hauseingangstüren und Briefkästen

Barop

Helenenbergweg 8
• Erneuerung des Daches
• Anstrich der Fassade