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Vom Schulgebäude zum Kulturerbe

Seit Mai 2025 ist es jetzt schon Realität: Im Unionviertel leben Mieter:innen in verschiedenen Wohnformen in einer ehemaligen Schule. Vor Kurzem haben wir für das gemeinsame Projekt mit postwelters + partner mbB einen Architekturpreis gewonnen.

Das Projekt zeigt, wie vorhandene Gebäude behutsam saniert und zu zeitgemäßen Mehrfamilienhäusern mit hoher Wohnqualität weiterentwickelt werden können. Der kürzlich an uns verliehene Polis Award würdigt zukunftsweisende Projekte, die über ihre eigene Nutzung hinaus einen Beitrag zum öffentlichen Wohl und zur Stadtentwicklung leisten. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn in diesem Jahr für unsere umgebaute Schule im Unionviertel erhalten haben. Weitere Informationen zu der Auszeichnung finden Sie hier.

Projektsteckbrief & Geschichte

  • Das Gebäude wurde im historischen Unionviertel 1954 nach Kriegsschäden wieder aufgebaut

  • Ab 1990 Max-von-der-Grün-Abendrealschule

  • Ab 2011 Zwischennutzung als Wohnheim für Alkoholkranke und als Flüchtlingsunterkunft

  • Baubeginn Rohbau: September 2023; Bauzeit ca. 18 Monate

  • Denkmalschutz: charakteristische Ornamentfassaden (Ostfassade) mit großen Fenstern; das äußere Erscheinungsbild der Schule blieb erhalten (mit Ausnahme von neuen Balkonen). Nach einer neuen Außendämmung wurde die Fassade in ihrem ursprünglichen Zustand in der gleichen Farbgebung wiederhergestellt. Auch die Haupteingangstüren und die Böden in den Fluren wurden aufbereitet und blieben erhalten.

  • Revitalisierung des Gebäudes unter Berücksichtigung der vorhandenen Grundrisse und Erhalt schultypischer
    Elemente (Schulhof, Klassenräume, Pausengänge)

  • Schaffung von Wohnungen für Singlehaushalte, Familien und Wohngemeinschaften: Pro Klassenzimmer, Sanitärraum oder Lehrerzimmer entstand eine neue Wohnung, teilweise im Maisonette-Stil mit Schlafempore.

  • Insgesamt entstanden 22 frei finanzierte Wohnungen (1.366 m² Wohnfläche) als 2–3-Zimmer-Wohnungen. Im Untergeschoss wurden Kellerräume und eine Waschküche integriert.

  • Wärmeversorgung über Fernwärme

  • Gesamtinvestitionsvolumen ca. 8,2 Mio. € davon ca. 3,3 Mio. € KfW-Förderung/Tilgungsnachlass: ca. 1,0 Mio. €

 

Die Umgebung

Das Unionviertel ist mit rund 1.000 Wohnungen nicht nur eines der größten, sondern auch das älteste Quartier unserer Genossenschaft. Viele Gebäude wurden kurz nach unserer Gründung im Jahr 1894 errichtet und seitdem umfassend modernisiert. Mit dem Umbau der ehemaligen Schule haben wir ein innovatives Wohnkonzept umgesetzt, das Geschichte und Gegenwart verbindet und das Unionviertel weiter aufwertet.

Die Wohnformen

Das Projekt bietet verschiedene Wohnmöglichkeiten und soll Flexibilität, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit verbinden. Um den unterschiedlichen Lebensstilen unserer Mitglieder gerecht zu werden, bieten wir drei Wohnkonzepte an: 3-Zimmer-Wohnungen für Paare oder Familien, kleinere Maisonette-Wohnungen sowie Wohnungen mit Gemeinschaftsräumen. Die zwischen 23 und 32 Quadratmeter großen Wohnungen mit Gemeinschaftsräumen verfügen über Bad, Küchenzeile und Balkon und werden durch Gemeinschaftsräume ergänzt. Sechs dieser modernen Apartments sind das Zuhause von Auszubildenden geworden: Im Rahmen des Projekts „DOzubi plus“ sind sie 2025 hier eingezogen. Mehr über das Projekt „DOzubi plus“ und unsere Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Dortmund finden Sie hier.

Vor dem Umbau. Foto von Frauke Schumann

Vor dem Umbau, Flur.

Vor dem Umbau, Treppenhaus. Foto von Claudia Dreyße

Vor dem Umbau, Flur. Foto von Claudia Dreyße

Vor dem Umbau. Foto von Frauke Schumann

Vor dem Umbau, Außengelände. Foto von Claudia Dreyße

Während des Umbaus.

Während des Umbaus.

Während des Umbaus.

Während des Umbaus.

Während des Umbaus.

Während des Umbaus.

Nach dem Umbau. Foto von Cornelia Suhan

Nach dem Umbau. Foto von Cornelia Suhan

Nach dem Umbau. Foto von Cornelia Suhan

Nach dem Umbau. Foto von Cornelia Suhan

Nach dem Umbau.

Nach dem Umbau.

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