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Vertreterbesichtigungsfahrt 2025 führt in Dortmunds Norden

Einmal im Jahr bieten wir den Genossenschaftsvertreter:innen die Gelegenheit, den Bestand unserer Genossenschaft direkt vor Ort kennenzulernen. Im November dieses Jahres nahmen rund 100 der 150 Vertreter:innen das Angebot an und erkundeten drei bedeutende Quartiere.

Erster Halt: Uhlandblock – ein Stück Geschichte

Die Tour begann im Uhlandblock, dessen charakteristische Wohnkarrees zum Teil bereits 1913 entstanden sind, etwa an der Kleiststraße. Schon damals verfolgte unsere Genossenschaft ein klares Ziel: bezahlbaren Wohnraum für Arbeiter:innen und Angestellte zu schaffen. Bis heute prägt der besondere Charme dieses Quartiers das Wohngefühl. Aufgrund der hohen Anzahl an hier lebenden Menschen war es zudem notwendig, eine besondere Nähe zu gewährleisten. Seit mittlerweile 30 Jahren befindet sich daher in der nach unserem Gründer Wilhelm Unverau benannten Unverhaustraße eine Außenstelle unserer Genossenschaft.

Zweiter Halt: Dortmund-Brechten – beliebt seit über sechs Jahrzehnten

Weiter ging es nach Brechten, wo in den 1960er-Jahren mehrere Wohnhäuser unserer Genossenschaft entstanden. Bis heute ist der ländliche Charakter des einstigen Bauerndorfs spürbar: Es gibt viel Grün und ruhige Wohnlagen, aber auch eine hervorragende Verkehrsanbindung. Kein Wunder, dass unser Quartier in Brechten seit jeher besonders beliebt ist – so beliebt, dass es kaum Wohnungswechsel gibt. Viele Bewohner:innen bleiben ein Leben lang und frei werdende Wohnungen sind echte Seltenheiten.

Dritter Halt: Borsigplatz – auf den Spuren unserer Wurzeln

Der letzte Programmpunkt führte die Teilnehmenden an den Borsigplatz, genauer gesagt in die Wambeler Straße. Dieser Ort ist nicht nur als „Wiege“ des BVB bekannt, sondern auch als Geburtsort unserer Genossenschaft, die am 4. März 1893 im Gasthof „Zum schwarzen Raben“ unweit der heutigen Wambeler Straße gegründet wurde. Bereits 1894 entstanden dort die ersten Häuser unserer Genossenschaft. Bis heute sind die Wohnungen in diesem geschichtsträchtigen Quartier bei unseren Mitgliedern äußerst begehrt – ein Zeichen für die lebendige Tradition und die anhaltende Attraktivität dieses Standorts.

 

Die Tour bot einen Mix aus Vergangenheit und Gegenwart: Von historischen Häusern über grüne Wohnlagen bis hin zu echten „Herzensquartieren“. Und genau das macht unseren Bestand so besonders: Tradition und Weiterentwicklung gehen Hand in Hand.

Viele Vertreter:innen nahmen das Angebot an, die Genossenschaftswohnungen im Dortmunder Norden zu besichtigen. (Foto: Dieter Schütze)

Besichtigung eines der zahlreichen großen Innenhöfe des Uhlandblocks. (Foto: Dieter Schütze)

Die parkähnlichen Anlagen in unseren Innenhöfen bieten Platz und Erholungsmöglichkeiten im urbanen Viertel. (Foto: Dieter Schütze)

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