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NRW-Bauministerin startet „Modernisierungsoffensive+“ beim Spar- und Bauverein

Mit dem „Förder-Turbo“ wollen Land und Bund das ehrgeizige Ziel erreichen: In weniger als 30 Jahren soll der gesamte Gebäudebestand klimaneutral sein. NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach ließ sich im Vorfeld der Ankündigung ihrer „Modernisierungsoffensive+“ von Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG, und Alexander Rychter, Direktor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., durch das Unionviertel führen. Hier investierte die Dortmunder Wohnungsbaugenossenschaft bereits in der ersten Förderphase der Initiative insgesamt über 42 Mio. Euro in die Modernisierung des Bestands.

Bei dem gemeinsamen Termin vor Ort umreißt Franz-Bernd Große-Wilde die konzeptionellen Ansätze und architektonischen Herausforderungen im Unionviertel: „Das Quartier besteht seit der Gründungszeit der Spar- und Bauverein eG. Es ist vielfältig, innenstadtnah, sozial und kulturell gemischt, aber die Gebäude gehören auch zu den ältesten im Bestand unserer Genossenschaft.“ Dennoch liege der durchschnittliche Mietzins nach den umfassenden energetischen Modernisierungen im Quartiersbestand des Spar- und Bauvereins von über 1.000 Wohnungen mit zusätzlich fast 500 Balkonanbauten, bei moderaten 5,50 Euro pro Quadratmeter.

Die Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sieht sich angesichts des im Unionviertel erreichten Standards in dem Ziel der neuen NRW-Initiative bestätigt: „Mit der ‚Modernisierungsoffensive +‘ des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung wird der Förder-Turbo gezündet. Damit laden wir alle Wohnungsunternehmen dazu ein, in ihre Wohnungsbestände zu investieren: energieeffizient, mit einem Beitrag zum Klimaschutz durch natürliche Fassaden und wie bisher mit Wohnstandards für alle Altersgruppen zu bezahlbaren Mieten. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert ab 2021 zusätzlich die attraktive Fassadengestaltung und ermöglicht die Kombination mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Mein Appell an die Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen: Geben Sie Ihrem alten Wohngebäude eine neue Zukunft bei gleichzeitiger Sicherung der Bezahlbarkeit von Mieten,“ erläutert Ministerin Scharrenbach.

„Energetische, soziale und zukunftsfähige Quartiersentwicklung zu bezahlbaren Mieten, das ist die Idee der ‚Modernisierungsoffensive+‘ des Landes Nordrhein-Westfalen“, ergänzt Alexander Rychter für den Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V. „Eine gute Idee – für alle Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, aber vor allem für alle Mieterinnen und Mieter in unserem Land.“

Schon in der ersten Runde der Modernisierungsoffensive sind 25 Unternehmen dem gemeinsamen Aufruf des Ministeriums und der Wohnungswirtschaft gefolgt. An derzeit 30 Standorten in NRW modernisieren diese mehr als 5.050 Wohnungen und bauen 900 neue. Dafür werden mehr als 620 Millionen Euro investiert. Rund 340 Millionen Euro stammen dabei aus der Wohnraumförderung. Auch die Spar- und Bauverein eG Dortmund war Teil der ersten Modernisierungsoffensive.

Alexander Rychter, Ina Scharrenbach und Franz-Bernd Große-Wilde im Unionviert

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