25.03.2014

Quartiersentwicklung von Stadtteilen

Immobilienfachleute zu Besuch beim Spar- und Bauverein

Die zeitgemäße Entwicklung gewachsener Quartiere verlangt eine ganzheitliche Strategie und die Kooperation vieler lokaler Akteure. Mit ökonomischer Effizienz und ökologischem wie sozialem Engagement bietet die Spar- und Bauverein eG Dortmund den Bewohnern vor Ort für jede Lebensphase passgenaue Wohnlösungen in intakten Nachbarschaften an. Am Beispiel des Althoffblocks in Dortmund wird die vielschichte Praxis dieses Anspruchs deutlich.

Den Immobilienfachleuten der RICS Deutschland Regional Gruppe NRW stellte die Genossenschaft  im Rahmen einer mehrstündigen Veranstaltung  das beliebte Quartier in der Innenstadt-West nun einmal genauer vor.

Die traditionsreiche RICS – The Royal Institution of  Chartered Surveyors – wurde 1868 in Großbritannien  gegründet und erhielt 1881 die königliche Charta. Heute ist die RICS ein weltweit tätiger Berufsverband von Immobilienfachleuten, der über 100.000 qualifizierte  Mitglieder in mehr als 140 Ländern rund um den Globus  repräsentiert. Die RICS steht für die professionelle Berufsausübung in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft, darunter  Bewertung, Wohn- und Gewerbeimmobilien, Bauwesen, Grundbesitz oder Umweltfragen.

Der Vorstandsvorsitzende der Spar- und Bauverein eG Dortmund, Franz-Bernd Große-Wilde, stellte den geladenen Gästen in der historischen Gaststätte „Zum Volmarsteiner Platz“ das Quartier vor und führte die Immobilienfachleute anschließend durch den Altbestand im Althoffblock sowie durch den Neubau auf dem ehemaligen FZW-Gelände.

Auf freiem Feld begann die Spar- und Bauverein eG 1914 mit der Errichtung der ersten Hauser des heutigen Althoffblocks. In insgesamt vier Bauphasen entstanden sieben Karrees mit rd. 2.000 Wohneinheiten. Kern des Wohngebiets in der sudwestlichen Dortmunder Innenstadt ist das Kreuz aus Althoff- und Roseggerstraße. Das Quartier umschließt mehrere großräumige Innenhofe mit Grünflächen und Spielplätzen; Torbögen markieren die Zufahrten zur Althoffstraße und grenzen sie von den anliegenden, starker befahrenen Straßen ab – wesentliche Merkmale einer Planung, die von Anfang an auf hohe Lebensqualität und ein lebendiges nachbarschaftliches Miteinander zielte.

Ursprünglich als Mustersiedlung für Arbeiter und kleine Angestellte errichtet, ist das „Dorf in der Stadt“ inzwischen eine allseits beliebte Wohnadresse. Wesentlichen Anteil daran hat eine nachhaltige Bestandspflege, die 2012/2013 eine Großmodernisierung in Millionenhöhe umfasste: Anpassung der Grundrisse nach Bedarf, gezielter Abbau von Barrieren, Erneuerung aller wichtigen Bauteile, sensible Aufarbeitung der denkmalwürdigen Fassaden, energetische Optimierung bis hin zum Komplettumbau von Heizungsanlagen. Bestandspflege und Neubau der Genossenschaft folgen dabei immer der Maßgabe, in überschaubaren, räumlichen Zusammenhangen integrierte Lösungen für alle Generationen zu bieten.

Im Althoffblock, in dem u. a. zahlreiche junge Familien und Studenten leben, sorgt neben dem Barriereabbau im Altbestand ab 2009 ein ambitioniertes Neubauprojekt für die Schaffung Seniorengerechten Wohnraums. Bis Frühjahr 2014 entstehen auf dem ca. 11.000 m2 großen
Baugelände 125 nahezu vollständig barrierefreie Wohneinheiten und eine Tiefgarage mit 133 Stellplatzen. Das bedarfsorientierte Konzept schließt neben der Haustechnik auch soziale Aspekte ein: Integrierte Gemeinschaftsräume, ein Seniorentreff, ein Servicebüro und eine Kindertagesstatte fordern die Begegnung und gewährleisten die Verfügbarkeit von Hilfeleistungen. Dank einer Pelletheizung mit solarthermischer Unterstützung ist das innovative Modell energetisch ebenfalls richtungweisend. Insgesamt 27,8 Mio. € flossen in das Projekt, das Mehr-Generationen-Wohnen im Althoffblock möglich und die Anziehungskraft des stark nachgefragten Quartiers noch größer macht.

 

Die Spar- und Bauverein eG Dortmund:

Gegründet am 4. März 1893, zählt die Wohnungsbaugenossenschaft Spar- und Bauverein heute mit knapp 11.700 Wohnungen, nahezu 2.400 Garagen und Einstellplätzen sowie 85 Gewerbeeinheiten im Großraum Dortmund und Unna zu den größten ansässigen Vermietern.

Voraussetzung für die Anmietung einer Wohnung ist die Mitgliedschaft durch Erwerb eines Genossenschaftsanteils in Höhe von 1.278 Euro. Mietkaution u.a. entfallen dagegen. Zurzeit gehören der Genossenschaft 18.050 Mitglieder an.

Auch im Geschäftsjahr 2014 wird die Genossenschaft einen Großteil der Mieterlöse in den Wohngebäudebestand reinvestieren.

 

Kontakt:

Nicole Brückner | Pressereferentin Spar- und Bauverein eG | Kampstr. 51 | 44137 Dortmund Tel. 0231 18203-176 | brueckner[at]sparbau-dortmund.de

Abdruck honorarfrei

Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG, stellt den geladenen Gästen aus der Immobilienwirtschaft das Quartier "Althoffblock" genauer vor.

Während des Quartiersrundgangs durch den Althoffblock besichtigten die Immobilienfachleute den barrierefreien und seniorengerechten Neubau der Spar- und Bauverein eG Dortmund.