21.01.2014

Gewinn für alle Generationen

Seniorengerechtes Neubauprojekt in Do-Innenstadt-West fertiggestellt

Der dritte Bauabschnitt des innovativen Neubauprojekts „Kuithanstraße/Neuer Graben/Von-der-Recke-Straße“ steht kurz vor dem Abschluss. Am 13. Januar 2014 sind die ersten Bewohner in das Gebäude Von-der-Recke-Straße 35 eingezogen; ab Mitte April ist auch in der Kuithanstraße 46 Schlüsselübergabe. Das innovative Projekt, das Servicewohnen mit der Förderung des Miteinanders von Jung und Alt verbindet, startete im Oktober 2009 mit dem ersten von insgesamt drei Bauabschnitten. Im Dezember 2011 begannen die Arbeiten am dritten Bauabschnitt; am 16. April 2014 wird die Gesamtbebauung des ca. 11.000 m2 großen Grundstücks ihren Abschluss finden.

Ambitioniertes Projekt erweitert Angebotsspektrum

Ein Investitionsvolumen in Höhe von 27,8 Mio. Euro, 125 nahezu vollständig barrierefreie Wohnungen, eine Tiefgarage mit 133 Stellplätzen, eine integrierte Kindertagesstätte sowie ein Seniorentreff, Gemeinschaftsräume und ein Servicebüro: Das sind die Eckdaten der ambitionierten Neubaumaßnahme auf dem ehemaligen FZW-Gelände im Dortmunder Stadttteil Innenstadt-West. Sie ergänzt das Angebotsspektrum im Althoffblock, in dem die Spar- und Bauverein eG bereits nahezu 2.000 Wohnungen vorhält. Konzeption und Realisierung des Neubaus sind als zukunftsweisende Antwort auf den demografischen Wandel zu verstehen, da der Abbau von Barrieren im Bestand vor Ort nur eingeschränkt möglich ist. Mit dem Zugewinn an seniorengerechtem Wohnraum wird die Anziehungskraft des stark nachgefragten Quartiers weiter steigen – als attraktive Adresse für alle Altersgruppen und Lebensphasen.

Ausstattung und Service nach Maß

Die Ausstattung der Gebäude und Wohnungen ist durchgehend an den Bedürfnissen der Bewohner ausgerichtet. Zu ihren besonderen Merkmalen zählen u.a. kraftbetätigte Hauseingangs- und Brandschutztüren, Rauchmelder, eine Gegensprechanlage mit Videoüberwachung, bodengleiche Duschplätze sowie hochwertige Bodenbeläge. Darüber hinaus bietet der aktuell fertiggestellte Bauabschnitt vier Wohnungen, die speziell auf die Anforderungen von Rollstuhlfahrern zugeschnitten sind. Konzipiert nach DIN 18040, verfügen sie über größere Badezimmer sowie eine besondere Türbreite; Schwellenlosigkeit ist ebenso gegeben wie die Höhenanpassung aller Bedienungselemente. 

Bewohner- und bedarfsorientiert ist das Angebot jedoch nicht nur in technischer Hinsicht. Ein wesentlicher Bestandteil des Neubauprojekts ist das Servicebüro: Angesiedelt im Gemeinschaftsbereich, stellt es in enger Kooperation mit dem Diakonischen Werk begleitende Hilfe- und Dienstleistungen zur Verfügung, die zu einem möglichst langen selbstbestimmten Verbleib in den „eigenen vier Wänden“ beitragen sollen. Darüber hinaus werden nach den Wünschen der Bewohner gemeinschaftliche Aktivitäten entwickelt und organisiert. Dass die Anliegen älterer Menschen bei Haustechnik, Infrastruktur und Betreuungskonzept optimal berücksichtigt wurden, bescheinigt für die Gebäude Kuithanstraße 38 und 40/42 bereits das Qualitätssiegel „Betreutes Wohnen NRW“.

Auch energetisch richtungweisend

Das Energiekonzept der Neubaumaßnahme entspricht ebenfalls aktuellen Anforderungen. Realisiert wurde eine Pelletheizung mit solarthermischer Unterstützung – eine Wärmelösung, die auf nachwachsenden bzw. unerschöpflichen Ressourcen beruht. Damit kommt die Genossenschaft nicht nur Umwelt- und Klimaschutz-, sondern auch wirtschaftlichen Interessen entgegen, da die Bewohner nicht zuletzt von vergleichsweise niedrigen Wärmekosten profitieren werden.

Bedarfsgerechte Versorgung im Fokus

„Die Bevölkerung wird weniger, älter, bunter. Lebensmodelle, Ansprüche an Wohnqualität und Nachbarschaft werden vielfältiger und fordern ein stärker ausdifferenziertes Wohnungsangebot. Mit der kontinuierlichen Entwicklung neuer Wohnmodelle stellt die Spar- und Bauverein eG Dortmund sicher, dass ihre Mitglieder in der Genossenschaft auch in Zukunft Wohnraum nach Bedarf und für jedes Alter finden“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Franz-Bernd Große-Wilde die Neubaustrategie der Genossenschaft.

  

Die Spar- und Bauverein eG Dortmund:

Gegründet am 4. März 1893, zählt die Wohnungsbaugenossenschaft Spar- und Bauverein heute mit 11.669 Wohnungen, 2.423 Garagen und Einstellplätzen sowie 85 Gewerbeeinheiten im Großraum Dortmund und Unna zu den größten ansässigen Vermietern.

Voraussetzung für die Anmietung einer Wohnung ist die Mitgliedschaft durch Erwerb eines Genossenschaftsanteils in Höhe von 1.278 Euro. Mietkaution u.a. entfallen dagegen. Zurzeit gehören der Genossenschaft 18.050 Mitglieder an. In der genossenschaftlichen Spareinrichtung, in der Mitglieder und deren Angehörige Spareinlagen zu lukrativen Zinskonditionen tätigen können, ist aktuell einSparvolumen von mehr als 81 Millionen Euro angelegt.

Allein im vergangenen Jahr sind fast 32 Millionen Euro in die nachhaltige Bestandspflege und in die Errichtung zukunftsweisender Neubauten investiertworden. Ein bedeutender Teil der Gelder ist dabei in Energiesparmaßnahmen geflossen. Auch im Geschäftsjahr 2014 wird die Genossenschaft einen Großteil der Mieterlöse in den Wohngebäudebestand reinvestieren.

 

Kontakt:

Nicole Brückner | Pressereferentin Spar- und Bauverein eG | Kampstr. 51 | 44137 Dortmund Tel. 0231 18203-176 | brueckner[at]sparbau-dortmund.de

Abdruck honorarfrei

Das Neubauprojekt ergänzt das Angebot im angrenzenden Althoffblock, in dem die Spar- und Bauverein eG bereits nahezu 2.000 Wohnungen vorhält.