28.03.2014

Die Lichtpolizei ist unterwegs

Kinder schlüpfen in die Rolle von Stromdetektiven

Gemeinsame Aktion der FABIDO TEK, der Spar- und Bauverein eG Dortmund und der Diakonie Dortmund

Wir lassen das Licht brennen, auch wenn niemand mehr im Raum ist oder die Türen offen, obwohl die Heizung läuft: Viele Erwachsene (und auch Kinder) gehen weder bewusst mit Strom um noch sparen sie Energie.  Die Kinder der Kindertagesstätte FABIDO in der Kuithanstr. 40 wollten das ändern und gründeten deshalb eine Lichtpolizei. Gemeinsam mit den Bewohnern des seniorengerechten Neubaus des Spar- und Bauvereins beleuchteten sie ihren Lichtverbrauch und überlegten, wie sie Strom sparen können.

Zu dieser Veranstaltung lud die 6 -gruppige und bilinguale FABIDO TEK Kuithanstr. ein; getroffen haben sich die Bewohner und die Lichtpolizei in dem Neubau-Gemeinschaftsraum der Spar- und Bauverein eG in der Kuithanstraße 42. Unterstützt wurde die Aktion von der Diakonie Dortmund und vom Spar- und Bauverein.

In der TEK Kuithanstr. werden u. a. den Kinderrechten „freie Meinungsäußerung“  und „Mitspracherecht im Alltag“ in verschiedenen Gremien besondere Beachtung geschenkt. Ein Gremium davon ist der gewählte Kinderrat, der aus 5 Kindersprechern plus Stellvertreter im Alter von 5-6 Jahren besteht. Der Kinderrat der Kindertageseinrichtung hat auf Grund der hohen Stromkosten beschlossen, in jeder Gruppe durch einen oder zwei Lichtpolizisten das Verhalten mit Licht zu kontrollieren. Seitdem wird zum Beispiel das Licht ausgeschaltet, sobald der letzte den Raum verlässt.

Auf die Frage „Wie viel Licht brennt bei uns in der Kindestagesstätte, wenn die Einrichtung geschlossen ist?“  hat, konnten die  Kinder jedoch keine Antwort finden. Deshalb überlegten sie, ihre unmittelbaren Nachbarn zu fragen. Da die FABIDO TEK, die Bewohner der Spar- und Bauverein eG sowie die Diakonie Dortmund regelmäßig viele gemeinsame Aktionen veranstalten, wurde auch schnell ein Termin für die Lichtpolizei gefunden.

Sabine Bracht von der Diakonie moderierte die Veranstaltung, bei der 7 Lichtpolizisten und einige Anwohner eine Stunde lang gemeinsam verschiedene Spartechniken zum Thema Licht diskutierten. Die Kinder erhielten auch eine Antwort auf die Frage, wie viel Licht brennt, wenn sie nicht da sind: Kein Licht. Aber der Bewegungsmelder am Eingang der KiTa muss wohl neu eingestellt werden, denn das Licht bleibt sehr lange eingeschaltet.

Am Ende gingen alle Beteiligten mit vielen Tipps zufrieden auseinander – und eine neue Aktion haben die Kinder auch schon im Visier: Sie wollen einen Tag lang in der Kindertagesstätte ohne Strom auskommen.

Die Spar- und Bauverein eG Dortmund:

Gegründet am 4. März 1893, zählt die Wohnungsbaugenossenschaft Spar- und Bauverein heute mit knapp 11.700 Wohnungen, nahezu 2.400 Garagen und Einstellplätzen sowie 85 Gewerbeeinheiten im Großraum Dortmund und Unna zu den größten ansässigen Vermietern.

Voraussetzung für die Anmietung einer Wohnung ist die Mitgliedschaft durch Erwerb eines Genossenschaftsanteils in Höhe von 1.278 Euro. Mietkaution u.a. entfallen dagegen. Zurzeit gehören der Genossenschaft 18.050 Mitglieder an.

Auch im Geschäftsjahr 2014 wird die Genossenschaft einen Großteil der Mieterlöse in den Wohngebäudebestand reinvestieren.

 

Kontakt:

Nicole Brückner | Pressereferentin Spar- und Bauverein eG | Kampstr. 51 | 44137 Dortmund Tel. 0231 18203-176 | brueckner[at]sparbau-dortmund.de

Abdruck honorarfrei

Hatten viel Spaß zusammen: die Kinder der Lichtpolizei und Bewohner der Spar- und Bauverein eG

Gemeinsam wurde eifrig überlegt, wie man Strom sparen kann.